Große Autohersteller wegen Fahrzeugrecycling-Kartell mit 600 Millionen US-Dollar bestraft (Josh Sonnenberg – Unsplash)
Fünfzehn große Autohersteller, darunter Volkswagen, Stellantis, Jaguar Land Rover, BMW, Ford, Mitsubishi, Nissan/Renault und Toyota, wurden mit insgesamt 602,6 Millionen US-Dollar wegen der Bildung eines Kartells zur Verschleierung von Informationen über das Recycling ihrer Fahrzeuge bestraft.
Untersuchungen der Europäischen Kommission und der britischen Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA) ergaben, dass die Unternehmen sich verschworen hatten, um nicht offenzulegen, ob ihre Fahrzeuge die gesetzlich vorgeschriebene Mindestquote von 85 % Recyclinganteil überschreiten, wodurch der Wettbewerb behindert und es Verbrauchern erschwert wurde, Umweltstandards zu vergleichen. Branchenverbände wie die SMMT und die ACEA wurden ebenfalls bestraft, weil sie diese illegale Praxis ermöglicht haben.
Ein weiterer Verstoß betraf ein „Käuferkartell“, in dem acht Hersteller, darunter BMW, Ford und Toyota, sich darauf einigten, keine externen Dienstleister für das Recycling von Altfahrzeugen zu bezahlen, um stattdessen durch den Eigenabbau zu profitieren. Diese Praxis verhinderte faire Verhandlungen mit spezialisierten Unternehmen. Mercedes, obwohl in das Kartell verwickelt, entging einer Strafe, da es die Behörden selbst über das Kartell informierte. Stellantis, Mitsubishi und SMMT erhielten Strafminderungen, da sie mit der Untersuchung kooperierten.
Insgesamt verhängte die Europäische Kommission Bußgelder in Höhe von 503,8 Millionen US-Dollar, während die CMA die Unternehmen mit 102,18 Millionen US-Dollar bestrafte. Volkswagen erhielt die höchste Strafe: 116,59 Millionen US-Dollar von der Europäischen Kommission und 19,65 Millionen US-Dollar von der CMA. Weitere Hersteller wie Renault, Nissan und Ford wurden ebenfalls erheblich sanktioniert. Alle Unternehmen stimmten zu, die Beträge bis zum 2. Juni zu zahlen.
Während einige Hersteller sowohl in der EU als auch im Vereinigten Königreich bestraft wurden, erhielten Marken wie Honda, Hyundai, Kia, Mazda, Suzuki und Volvo nur Strafen innerhalb der EU.
Quelle: Car Magazine | Foto: Unsplash | Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
